Der Brandenburgische Pädagogen-Verband fordert mehr Schutz der Lehrkräfte vor Gewalt

In einem Pressegespräch forderte der Brandenburgische Pädagogen-Verband mehr Unterstützung des Landes zum Schutz von Lehrkräften und Mitarbeitern im öffentlichen Dienst. "Laut forsa-Umfrage ist fast jede 4. Lehrkraft von physischer oder psychischer Gewalt durch Schüler und Eltern betroffen." sagte Christina Adler, Vizepräsidentin des BPV. Auch für den anderen Bereich des öffentlichen Dienstes sieht das nicht anders aus.

Dazu Frank Nachtigall, stellv. Vorsitzender des dbb brandenburg: "Der dbb brandenburg unterstützt ausdrücklich die Initiative des BPV. Zumal Gewalt im öffentlichen Dienst eben nicht nur ein Problem an Schulen ist, sondern den gesamten Bereich des öffentlichen Dienstes erfasst. Ob Polizei, Ämter oder der privatisierte Bereich wie Post und Bahn – alle habe in zunehmendem Maße mit der Verrohung der Sprache aber auch mit einer geringen Hemmschwelle in Bezug auf Tätlichkeiten zu kämpfen. Das Land und insbesondre der Ministerpräsident als oberster Dienstherr des Landes Brandenburg ist aufgefordert diese Thematik nicht kleinzureden und sich derer auch in Hinsicht auf die Gesundheit der Beschäftigten, sowie der Attraktivität einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst anzunehmen, sowie offensiv Position gegen Gewalt an Schulen und allen anderen öffentlichen Einrichtungen des Landes zu beziehen und ihr entgegenzuwirken."

BPV-Pressedienst (PDF)

Einkommenstabellen
Themen von A bis Z
dbb brandenburg Rechtsschutz
Magazine
Zahlen Daten Fakten
Europa
facebook