Presseerklärung der dbb-Lehrerverbände

Die drei Lehrerverbände des Deutschen Beamtenbundes – Brandenburger Pädagogen-Verband, Verband der Oberschullehrer und Philologenverband – beobachten mit Sorge die Personalentwicklung im Schulbereich.

Das laufende Schuljahr begann mit 1400 neuen Lehreinnen und Lehrern, darunter 225 Seiteneinsteiger. Das heißt, jeder sechste neue Kollege hat keine oder eine unvollständige pädagogische Ausbildung. Zum nächsten Schuljahr wird mit einer ähnlich hohen Einstellungsquote gerechnet.

Brandenburg befindet sich aber im Wettbewerb um die besten Bewerberinnen und Bewerber mit anderen Bundesländern. Diese können jedoch nur mit attraktiven Arbeitsbedingungen angelockt werden. Trotzdem werden nicht alle Stellen fachgerecht besetzt werden können. Dazu ist die Bewerberlage zu angespannt.

Die dbb-Lehrerverbände sind der Auffassung, dass die A13 als Eingangsamt dringend notwendig ist.

Ebenso müssen das Engagement und die Leistungen der vorhandenen Lehrkräfte durch das Ausbringen von Beförderungsämtern in allen Schulstufen endlich anerkannt werden.

Die Verbände erwarten, dass im Interesse der KollegInnen und SchülerInnen hier nicht an der falschen Stelle gespart wird.

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